Gemeinde

Wappen

 

Wappenbeschreibung:

Geviert von Silber und Schwarz, überdeckt mit einem schreitenden, rot bewehrten silbernen Schwan mit ausgebreiteten Flügeln.

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Wappengeschichte:

 

Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg verlieh 1599 dem Ehaftgericht Schwaningen das Wappen. Es ist eines der wenigen dörflichen Wappen in den fränkischen Fürstentümern. König Maximilian II. genehmigte 1860 die Wiederannahme des Wappens, nachdem Ruralgemeinden die Benutzung von Wappensiegeln 1818 untersagt worden war. Der Schwan steht redend für den Ortsnamen. Der Ort war Adelssitz der Herren von Schwaningen, die von 1163 bis 1429 bezeugt sind. Seit 1482 waren die Markgrafen von Brandenburg Lehensherren. Daran erinnert die Vierung von Silber und Schwarz.

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte von Unterschwaningen und seiner Ortsteile

 

Unterschwaningen

In der Gegend um Unterschwaningen siedelten schon sehr frühzeitig Menschen.
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Das belegen zum Beispiel Funde von der älteren Jungsteinzeit um 5600 v. Chr. bis zu den spätkeltischen Siedlungsspuren um 100 v. Chr. Zahlreich sind die Hinterlassenschaften der Römer ab 90 - 260 n. Chr.. Ein Holzkastell mit Lagerdorf, ein Landgut und befestigte Straßen zeugen von ihrer Anwesenheit in Schwaningens Fluren.

Die Gründung Unterschwaningens dürfte auf das 5./6. Jahrhundert n. Chr. zurückgehen.

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1053 wird „Sweiningen“ erstmals urkundlich erwähnt und zwischen 1057 und 1075 die erste Steinkirche geweiht. Ab 1163 ist mit den Herren von Schwaningen der Ortsadel nachzuweisen. Nachfolgend wechseln sich die Herren von Holzingen, von Gundelsheim und von Rechenberg im Besitz des Rittergutes mit seinem Wasserschloss ab.
1583 geht es in den Besitz der Markgrafen von Ansbach über. Die hatten 1543 die Reformation in Unterschwaningen eingeführt.

Im Jahre 1603 erwirbt Philipp Fuchs von Bimbach Unterschwaningen. Bis 1609 entsteht eine eindrucksvolle Schlossanlage mit wehrhaftem Charakter. Nach dem Fuchs von Bimbach im Jahre 1626 in Luttern am Barenberg einen tapferen Reitertod stirbt, kommt es zum Rechtsstreit zwischen dessen Nachkommen und den Markgrafen von Ansbach. Der Rechtsstreit wird zu Gunsten der Markgrafen entschieden.

Im Jahr 1712 schenkt der Markgraf seiner Gattin Christiane Charlotte, nach der Geburt eines Erbprinzen,   Schloss und Gut Schwaningen auf Lebenszeit. Von 1712 – 1720 entsteht eine eindrucksvolle neue  Schloss- und Parkanlage.
Die Markgräfin macht Schwaningen zu ihrem Sommersitz, verstirbt aber bereits 1729 im Alter von 35 Jahren. Ihre Schwiegertochter Friederike Louise, eine preußische Königstochter, erhält zu gleichen Bedingungen im Jahre 1733, ebenfalls nach der Geburt eines  Thronfolgers, Schwaningen. Die Ehe der Markgräfin mit ihrem Gatten Carl Wilhelm Friedrich unglücklich. Es kommt zu ständigen Zerwürfnissen am Ansbacher Hof.

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Ab etwa 1743 nimmt Friederike Louise ihren ständigen Wohnsitz in Unterschwaningen. Hier verstirbt sie im Jahre 1784.

Die Unterschwaninger Dreifaltigkeitskirche

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Nach Plänen des Ansbacher Hofbaudirektors Leopold Retti lässt Friederike Louise in den Jahren 1738 – 1743 die Kirche errichten. Die Kirche wird als der Höhepunkt des barocken evangelischen Kirchenbaus im Markgrafentum Brandenburg-Ansbach bezeichnet.

Oberschwaningen

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Spätkarolinische Siedlungsfunde um 850 n. Chr. deuten auf ein hohes Alter des Ortes hin. Er wurde wie auch Unterschwaningen wohl im 5./6. Jahrhundert gegründet. In die Cyriakuskirche, eine Tochterkirche der Pfarrei Lellenfeld, stiften die Ortsherren von Leonrod auf Dennenlohe und von Eyb auf Cronheim eine Frühmesse und ein Kaplanhaus. Nach endgültiger Einführung des evangelischen Glaubens 1593 durch Markgraf Georg Friedrich den Älteren wird sie Filialkirche von Unterschwanigen. In der Folgezeit kommt es im 17. Jahrhundert zu häufigen Auseinandersetzungen mit den Pfarreien Lellenfeld und Arberg, die weiterhin in Oberschwaningen Gottesdienst nach katholischem Ritus abhalten. 1822 wird das gotische Kirchenschiff abgerissen und deutlich größer aufgebaut, während der Turm mit seinen gotischen Untergeschossen erhalten blieb.  

Kröttenbach

Südlich des Ortsteiles ließ sich eine der ältesten Bauernsiedlungen in der Region Hesselberg nachweisen. Die dort aufgefundenen Steinzeitgeräte und Bruchstücke der ältesten Bandkeramik datieren in die Zeit um 5600 v. Chr. Zum Ortsteil zählt auch der Bühlhof, ein ehemaliger Lehenhof der Fürsten von Oettingen und, die beiden zum ehemaligen Schlossgut Cronheim gehörigen Anwesen in der Steingrube. Die übrigen Besitzer waren den Schlossgütern in Unterschwaningen und Laufenbürg zinspflichtig

Dennenlohe

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Der Ort wird vom Schlosskomplex geprägt. Als Besitzer des ehemaligen Wasserschlosses lassen sich ab dem 14. Jahrhundert die Herren von Merkingen, von Heideck, von Leonrod und deren Erben nachweisen. 1711 erwerben die Freiherren Eichler von Auritz Schloss und Gut. Unter Martin von Eichler wird das alte Schlösslein durch das beachtliche Rokokoschloss ersetzt.
Die Pläne gehen auf Leopold Retti zurück. Ab 1737 wird die Schlossanlage mit Gärten, Stallungen und Ökonomiegebäude erweitert. Heute ist das Schloss im Besitz der Familie von Süßkind. Die Kirche ist dem heiligen St. Wolfgang geweiht und wurde vermutlich um 1490 erbaut. Aus dieser Zeit stammt noch das Untergeschoss des Turmes. 1868 errichtete die Familie von Süßkind im neugotischen Stil ein größeres Kirchenschiff mit einer Familiengruft.

Die Gemeinde Unterschwaningen vom 19. Jahrhundert bis heute

In den Jahren zwischen 1806 und 1810 wird die umfangreiche Schlossanlage verkauft und zum größten Teil abgebrochen. Im Ort vollzog sich die gleiche Entwicklung wie in allen anderen Orten der Region um den Hesselberg. Nennenswerte Veränderungen ergaben sich bei den Flurbereinigungsmaßnahmen in den Jahren  von 1969 – 1991. In diese Zeit fällt auch die Eingemeindung der bis zur bayerischen Gebietsreform selbständigen Orte Dennenlohe, Kröttenbach und Oberschwaningen und die verwaltungsmäßige Zusammenfassung der neu geschaffenen Gemein- den in der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg.  Im Jahre 2000 erfolgt der Beitritt zur Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg.

 

Förderer

 

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Gemeinde

 

Unsere Gemeinde stellt sich vor

Geographische Lage

Die Gemeinde Unterschwaningen liegt zwischen den Städten Gunzenhausen und Wassertrüdingen zwischen den Tälern der oberen Altmühl und der oberen Wörnitz. Das Gemeindegebiet grenzt an die Gemeinden (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Arberg, Gunzenhausen, Wassertrüdingen und Ehingen. Der zum „Fränkischen Seenland“ gehörende Dennenloher See liegt auf dem Gemeindegebiet, der Altmühlsee ist ca. 12 km entfernt. Den Hintergrund des Ortsbildes säumt der nahe Hesselberg. In unmittelbarer Nähe des Ortes verläuft der römische Grenzwall Limes mit den Überresten des Kastells Unterschwaningen.

Standortprofil Gemeinde
Unterschwaningen
875 Einwohner (02.01.2018)
Ortsteile: Unterschwaningen, Dennenlohe,
Kröttenbach, Oberschwaningen

Einwohnerzahl Stand: 02.01.2018

Entwicklung Hauptwohnsitz   2003   2004   2005   2006   2007   2013   2014    2015   2016   2017   2018
Unterschwaningen   553   558   570   543   545   542    530    537   532   538   540
Oberschwaningen   158   166   161   152   150   144     146    149   152   151   154
Dennenlohe   121   120   119   122   125   111     111    116   111   107   102
Kröttenbach   94   93   92   93   90   80     79    77   74   76   79
Gesamtgemeinde   926   937   942   910   910   877    866    879   869   872   875

Die Fläche der Gemeinde Unterschwaningen beträgt 1856 ha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwaltung

 

Gemeinde Unterschwaningen
Hauptstr. 11
91743 Unterschwaningen
1. Bürgermeister Friedrich Walter
Tel. (0 98 36) 97 07 20
Fax (0 98 36) 97 07 23

Sprechstunden im Rathaus Unterschwaningen

Dienstag: 13:00 bis 14:00 Uhr
Donnerstag: 18:30 bis 19:30 Uhr
Freitag: 18:00 bis 19:00 Uhr

Bankverbindung:
VR Bank Dinkelsbühl eG      IBAN: DE95 7659 1000 0003 0107 91    BIC: GENODEF1DKV
Ver. Sparkassen Ansbach    IBAN: DE34 7655 0000 0570 2000 22    BIC: BYLADEM1ANS


 
Wertstoffhof
Samstag: 9:00 bis 11:00 Uhr
 

Abfallwirtschaft
Problemmüllsammlung 2018
Samstag 08.12. 13.15 - 14.00 Uhr

Papiertonne 2018
27.08. - 25.09. - 26.10. - 27.11. -  28.12.

Gelber Sack 2018
24.08. - 21.09. - 19.10. - 16.11. - 14.12.

Biotonne jeweils Montag ungerade Woche

Restmüll jeweils Donnerstag gerade Woche

Ihr persönlicher Abfuhrkalender

 

Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg

Zentrale:    

Geschäftsleiter:    Tel. (0 98 35) 97 91 - 14 
Einwohnermeldeamt:   Tel. (0 98 35) 97 91 - 10
Standesamt:   Tel. (0 98 35) 97 91 - 12 
Kasse:   Tel. (0 98 35) 97 91 - 13
Bauamt:   Tel. (0 98 35) 97 91 - 17

E-Mail: Poststelle VG
Internet: http://www.vg-hesselberg.de/


Entwicklungsgesellschaft
Region Hesselberg     Tel. 09836/970772
Fax 09836/970773

Jugendzeltplatz Dennenlohe
Fr. Stark     Tel. 09836/970666
               Mobil 0172/9836305
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.dennenlohersee.de/

Schlossverwaltung Dennenlohe
Tel. 09836/96888
Fax 09836/96889

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.dennenlohe.de/

 

 

Rathaus




Gemeinde Unterschwaningen
Hauptstr. 11
91743 Unterschwaningen
1. Bürgermeister Friedrich Walter
Tel. (0 98 36) 97 07 20
Fax (0 98 36) 97 07 23
E-Mail: rathaus@unterschwaningen.de

Sprechstunden im Rathaus

Dienstag: 13:00 bis 14:00 Uhr
Donnerstag: 18:30 bis 19:30 Uhr
Freitag: 18:00 bis 19:00 Uhr


Letzte Änderungen

  • Freitag, 19. Juli 2019

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